Bei der Suche nach Produkten blendet Google auf der Suchergebnisseite in vielen Fällen bereits das Feld mit Shoppingergebnissen ein. Diese Einblendung erfolgt prominent im oberen Drittel der Suchergebnisseite und wird meist von den anderen Treffern hervorgehoben dargestellt.
Unternehmen, welche Ihre Produkte online verkaufen, sollten hier in jedem Fall präsent sein. Die Vorteile liegen auf der Hand. Google Shopping ist kostenlos und können viele relevante User erreichen. Bereits verfügbar ist eine Integration der Shoppingdaten in bestehende Adwordsanzeigen. Diese Einblendungen bei Adwords mit Produktbildern sind nur durch eine Verknüpfung der beiden Kanäle möglich.
Der Start ist dabei sehr einfach und verlangt nur einen Feed oder ein CSV mit einigen wichtigen Feldern. http://base.google.de/support/bin/answer.py?answer=59451
Mit diesem Datensatz kann sichergestellt werden, dass die Produkte verfügbar sind. Eine prominente Darstellung an Top-Positionen auf der Google Shoppingseite ist etwas komplexer. Dafür müssen vor allem folgende Punkte optimiert werden.
Google Shopping Optimierung
Der Titel spielt eine wichtige Rolle, da die Suche relevante Produkte Keywords im Titel auswählt. Es können generische Begriffe, Longtailkeywords oder Conversionkeywords verwendet werden. Oft bewähren sich im Titel auch Produktnamen kombiniert mit Markennamen oder detaillierte Produkttitel.
Eine große Anzahl an Produkten wirkt sich ebenfalls positiv auf höhere Rankings aus. Dabei lässt sich die Anzahl der Produkte durch das Hinzufügen vieler Attribute wie Farbe, Zustand u.a- die Anzahl künstlich erhöhen, ohne nachteilige Effekte zu haben.
Generell wirkt sich die Anzahl der Attribute positiv auf die Ergebnisse aus. Es sollten immer möglichst viele Attribute in dem Feed enthalten sein. Das ist vor allem deshalb wichtig, da sich der User besser informieren kann und eine positivere User-Experience entsteht.
Der Preis spielt eine wichtige Rolle, da User die Möglichkeit haben, die Ergebnisse nach Preisen zu sortieren. Durch den günstigsten Preis kann somit die oberste Position erreicht werden. Aber Achtung, Google spidert von Zeit zu Zeit die Seiten und vergleicht dabei auch die Preisangaben.
Eine Aktualisierung sollte möglichst regelmäßig und relativ häufig stattfinden, auch wenn keine Änderungen stattfinden. Das zeigt Google, dass die Produkte aktuell sind. Wird dagegen überhaupt nicht aktualisiert, werden die Produkte komplett entfernt.
Produktbeschreibungen sollten relevante Keywords und taktische Keywords enthalten. Hierunter können auch Fremdmarken und verwandte Produkte fallen. Wichtig ist, dass die Beschreibung verständlich ist und nützliche Informationen enthält.
Händlerbewertungen spielen große Rolle, da diese erstens das Vertrauen in das angebotene Produkt und durch die Möglichkeit die Ergebnisse nach diesem Kriterium zu sortieren, erhöht die Chance auf viele Klicks.
Produkt-Ratings sind besonders wichtig. Durch gute Ratings steigt das Vertrauen in das angebotene Produkt und durch die Möglichkeit die Ergebnisse nach diesem Kriterium zu sortieren, entsteht die Chance auf viele Klicks.
Es empfiehlt sich aus Usabilitysicht immer, gute Bilder zu integrieren. Diese sollten möglichst im rechteckigen Format vorliegen und für Thumbnails 90×90 optimiert sein. Das bedeutet, dass das Produkt in dieser Größe gut erkennbar sein muss. Auch die Ansicht mit größeren Bildern sollte bedacht werden, um hier nicht durch schlechtes Bildmaterial aus dem Rennen zu fallen.
Eine weitere Aufgabe, die für gute Rankings in der Google Produktsuche erledigt werden muss, ist die Anzahl der User zu erhöhen, die Produkte zu ihrer Google Shoppingliste hinzufügen. Ist ein Produkt in vielen Shoppinglisten, erhöht sich dessen Relevanz und damit auch dessen Positionierung.
Google Checkout verwenden wäre ratsam, ist aber momentan noch nicht in Deutschland verfügbar. International besteht aber bereits die Möglichkeit, nach diesem Kriterium zu filtern. In US und UK ist diese zusätzliche Funktion bereits getestet und eine Integration hat sich dort bereits bewährt.
Fazit
Das Anlegen eines Feeds für Google Shopping bringt also einige Vorteile. Steht der Datensatz einmal, wird eine zusätzliche Plattform beliefert, auf welcher beliebig viele Produkte kostenfrei eingestellt werden können. Je nach Produkt wird ein beachtliches zusätzliches Trafficvolumen generiert.
Zusätzlich werden die Ergebnisse oft auf Suchergebnisseiten eingeblendet und diese Einblendung ist prominent im oberen Drittel platziert. Hierdurch werden weitere relevante User erreicht.
Die Shoppingplattform wird ständig weiterentwicklet und neue Möglichkeiten werden regelmäßig entwickelt. So ist aktuell die Integration von Artikeln in die Adwordsanzeige möglich und Überprüfungen auf geografisch regionale Verfügbarkeit oder Vergleiche wie Google Squared werden getestet. Diese Funktionen erhöhen das Potential dieser Plattform weiter und wer dabei, kann davon profitieren.
Was denken Sie?









About the Author:
droudable: Begeisterter Internet User und Blogger, interessiert an Suchmaschinen, Technik und Nerdkultur. Wohnt am Bodensee und ist Autor dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook oder XING.