Das Internet erlaubt in den meisten Fällen ein regionales Marketing. Das bedeutet, dass Unternehmen, der Aktivitäten auf eine bestimmte Region begrenzt sind, exakt in dieser Region oder für User, die in dieser Region nach dem entsprechenden Produkt suchen.
Regionales Suchmaschinenmarketing
SEM (Suchmaschinenmarketing) erlaubt das Schalten bezahlter Anzeigen, die sehr genau auf die gewünschte Zielregion gesteuert werden können. Hier können User, die innerhalb einer Region bei bspw. Google suchen, mit Anzeigen beliefert werden, während andere keine Anzeige zu sehen bekommen. Das spart bei bezahlten Anzeigen bares Geld. Die Alternative ist eine größere Reichweite zu verwenden – bspw. deutschlandweit – und diese durch Modifikatoren zu beschränken. „Sanitärbetrieb Konstanz“. Durch diese zwei Arten des Geotargetings werden sehr relevante und hochwertige Ergebnisse geliefert. SEM allein jedoch fasst zu kurz. SEM ist abhängig von SEO und einem guten Webauftritt, der nicht nur zeitgemäß aussieht, sondern auch ist! Hier gibt es enorme Unterschiede zwischen Schein und Sein.
Regionale Suchmaschinenoptimierung
SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist unterteilbar in zwei (grobe) Bereiche. Onsite und Offsite Marketing. Onsite SEO ist die Grundlage für den Erfolg. Ohne richtiges Onsitemarketing werden alle anderen Kanäle teurer und ein Großteil des organischen Traffics bei Google landet auf anderen Seiten. Ziel muss es sein, mit einer Reihe geschäftsrelevanter Begriffe auf der ersten Suchergebnisseite zu erscheinen. Diese Begriffe sollten nicht nur den Firmennamen enthalten, sondern vor allem die Produkte oder die Dienstleistungen. Auch in Kombination mit den Ortschaften.
Offsite SEO unterstützt die Relevanz der Website hierbei durch das aktive Anlegen hochwertiger Links auf anderen Websites. Also einer aktiven Stimmabgabe bei der Wahl der besten Websites zu einem Keyword. Es wird nicht mehr lange dauern, bis alle Onsite SEO Grundlagen implementiert haben, denn das ist nicht wirklich schwer, und dann beginnt der Kampf um die sog. Backlinks auch bei kleinen Unternehmen.
Maps, Shopping &CO
Es gibt eine Reihe von Angeboten, die jedes komplette regionale Marketing nutzen sollte. Hierzu gehört ein Eintrag in das Branchenregister von Google, einen Eintrag auf Google Maps und das Integrieren von Produkten bei Google Shopping. Es sollten Webinhalte als Feed bereitgestellt werden, Bilder und Websiteinhalte zugänglich und verteilbar erstellt werden. Der Grund ist der folgende: Der User kommt nicht auf die Website. 99% der Zeit verbringen User nicht auf Ihrer Seite. Also müssen Unternehmen auf die User zugehen und dabei eben diese Möglichkeiten nutzen. Portale, die seriös Unternehmen aufnehmen, sollten verwendet werden und auch andere Dienste bieten interessante Modelle zur regionalen Vermarktung an.
Regionales Social Media
Social bietet einen weiteren Weg auf den Kunden zuzugehen. Jede Information ist hier eine wichtige Information, die geteilt werden sollte. Aber Achtung, die Informationen können lauffeuerartig verbreitet werden, was in vielen Fällen schwer zu erreichen ist, wenn man es will, aber einfach, wenn es nicht passieren sollte. Social Media durchdringt Unternehmen. Jeder Bereich kann davon profitieren und jeder Bereich kann von Kunden lernen. Studien zeigen, dass eine offene Kommunikation und Integration der User zu sehr viel besseren, langfristig erfolgreicheren Unternehmen führt. Regionales Social Media beobachtet User aus der Zielregion und hilft Stimmungen, unternehmensrelevante Fragen und Probleme zu finden und ermöglicht über Profile auf Netzwerken und Plattformen mit Unternehmen in Kontakt zu treten.
Regionales Mobiles Marketing
Mobiles Marketing ist regional nur in Ballungsräumen verbreitet. Aus diesem Grund ist es für den Bodensee besonders interessant hier mit diesem Thema anzufangen. Die Vorreiter erhalten positives Feedback, bekommen verstärkt Aufmerksamkeit von vielen Seiten und haben mit wenig Konkurrenz zu rechnen. Die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt und erlauben Erfahrungen zu sammeln, die kein Nachbar-Wettbewerber aktuell vorweisen kann.
Tracking bildet die Grundlage für die Überwachung und die Kontrolle der getätigten Maßnahmen. Viele Aktivitäten sind durch fortschrittliche Webanalysetools vergleichbar und messbar. Social Media erfordert allerdings ein anderes Set an Tools, die individuell zusammengestellt werden müssen.
Wichtig ist vor allem, die richtigen Daten zu messen und zu verstehen. Hier müssen immer individuelle Segmente erstellt werden und Daten verglichen werden. Das Zählen von Hits und Besuchern ist keine Kennzahl, die weiterhilft, hier müssen schon unternehmensrelevante KPIs definiert werden.
Die obigen Punkte sollten einen Einblick die grundlegenden Möglichkeiten regionalen Marketings geben. Diese Maßnahmen sollten IMMER Bestandteil des Mixes sein, da sie meiner Meinung nach unverzichtbar sind. Natürlich lassen sich auch offline und online miteinander verknüpfen und auch die Erfolge vergleichen. Es kommt immer nur darauf an, was tatsächlich gemessen wird, wie gut derjenige ist, der alles interpretiert und die Zahlen analysiert. Dazu gehört explizit auch Social Media.
Was denken Sie?








